Marzahn-HellersdorfPolizei

Durchsuchung nach Bedrohung – SEK schießt auf Hund

Berlin-Hellersdorf – Gestern Nachmittag erfolgte in Hellersdorf nach einer Bedrohung eine Wohnungsdurchsuchung bei einem Tatverdächtigen.

Einsatzfahrzeuge vor dem Haus. © © Marzahn-Hellersdorf LIVE

Zunächst soll der 30-Jährige nach bisherigem Kenntnisstand seine ehemalige Lebensgefährtin sowie auch ihren 50-jährigen Vater gegen 9 Uhr in Hellersdorf bedroht haben, woraufhin weitere polizeiliche Maßnahmen initiiert wurden. Da der Verdacht bestand, dass der 30-Jährige im Besitz einer Schusswaffe ist, wurde das Spezialeinsatzkommando hinzugezogen.

Im Rahmen der Vollstreckung eines richterlich angeordneten Durchsuchungsbeschlusses drang das Spezialeinsatzkommando in die Wohnung des Mannes in der Ludwigsfelder Straße ein. In diesem Zusammenhang gaben die Einsatzkräfte Schüsse auf einen aus kurzer Distanz heranlaufenden Hund ab, welche ihn tödlich trafen. Der 30-jährige Tatverdächtige wurde festgenommen, wobei er eine Kopfplatzwunde erlitt. Diese wurde zunächst ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Anschließend kam er in einen Polizeigewahrsam, welches er nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder verlassen konnte.

Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Einsatzkräfte unter anderem eine Schreckschusswaffe sowie ein Messer, mutmaßliche Drogen, verpackt in mehrere kleine Tütchen und beschlagnahmten alles. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Titelfoto: © Marzahn-Hellersdorf LIVE

Dominik Totaro

Ich bin seit 2015 freier Reporter in Berlin. Hauptsächlich bin ich im Bezirk Marzahn-Hellersdorf unterwegs und berichte dort über Polizei- und Feuerwehr-Einsätze.

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