Berlin-Brandenburg

  • Brand im Keller gelegt – Mieterin verletzt

    In der vergangenen Nacht brannte es in einem Keller in Staaken. Nach bisherigem Kenntnisstand bemerkte ein Anwohner der Maulbeerallee gegen 2.15 Uhr Brandgeruch aus dem Keller eines dortigen Mehrfamilienhauses und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Das Feuer wurde durch die alarmierten Brandbekämpfer gelöscht. Durch die Hitzeeinwirkung wurden Versorgungsleitungen des Wohnhauses beschädigt. Eine 44-Jährige erlitt leichte Verletzungen durch das Einatmen des entstandenen Rauches und musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen wegen Brandstiftung übernommen.

    Einsatzkräfte rückten zum Brand aus. Immer wieder brennen dort Keller. © Dominik Totaro/Symbolbild
  • Kontrolle über Motorroller verloren

    Bei einem Abbiegevorgang in Lübars erlitt ein Motorrollerfahrer gestern Nachmittag schwere Verletzungen. Den bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen nach befuhr der 36-Jährige die Wittenauer Straße in Richtung Finsterwalder Straße, als er gegen 17.30 Uhr zum Linksabbiegen in den Öschelbronner Weg ansetzte. Kurz darauf verlor er die Kontrolle über sein Zweirad, stürzte auf die Fahrbahn und erlitt schwere Verletzungen am Hals und im Bereich der Wirbelsäule. Zudem wurde der Benzintank seines Rollers so stark beschädigt, dass sich dessen Inhalt auf die Straße ergoss. Zeuginnen und Zeugen des Unfalls kümmerten sich bis zum Eintreffen des alarmierten Rettungswagens um den Schwerverletzten. Wenig später wurde er stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Für die Zeit der Unfallaufnahme und Reinigung der Fahrbahn blieb ein Teil der Wittenauer Straße in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Davon war auch die Buslinie 120 betroffen. Die weiteren Ermittlungen hat das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord) übernommen.

  • Unfall zwischen Fahrrad und Motorrad

    Gestern Abend ereignete sich in Friedrichshain ein schwerer Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 30-jähriger Radfahrer um kurz vor 19 Uhr die Warschauer Straße in Richtung Oberbaumbrücke. Dabei fuhr er auf dem Radfahrschutzstreifen. Zu diesem Zeitpunkt war ein gleichaltriger Motorradfahrer auf dem linken von zwei Fahrstreifen in gleicher Richtung unterwegs. Auf Höhe der Boxhagener Straße wollte der Radfahrer nach links die Fahrbahn überqueren. Die Radfahrampel soll dabei rotes Licht gezeigt haben. Es kam zum Zusammenstoß beider Verkehrsteilnehmer und beide Männer wurden von ihren Fahrzeugen geschleudert. Der Motorradfahrer erlitt Kopfverletzungen, Prellungen, Schürfwunden sowie eine Verletzung an der Hüfte und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Radfahrer stand deutlich unter dem Eindruck des Geschehens und wurde in einem Rettungswagen am Unfallort behandelt und anschließend wieder entlassen. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 5 (City) hat die weiteren Ermittlungen zu dem Unfall übernommen.