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Großeinsatz nach angekündigten Suizid – Spezialeinsatzkommando im Einsatz

Berlin-Lichtenberg – Ein angekündigter Suizid eines Mannes löste heute Nachmittag einen Großeinsatz in Lichtenberg aus.

Auch ein Spezialeinsatzkommando rückte aus. © Dominik Totaro

Bisherigen Erkenntnissen zufolge verständigte ein Bekannter gegen 13.45 Uhr die Polizei in die Coppistraße, weil der 33-jährige Betroffene ihm mitgeteilt hätte, dass er sich das Leben nehmen wolle.

Alarmierte Einsatzkräfte nahmen vor der Wohnungstür in der siebenten Etage einen Gasgeruch wahr, woraufhin das 18-geschossige Wohnhaus evakuiert werden musste. Die Bewohner des Hauses wurden in einer nahe gelegenen Schule in der Harnackstraße untergebracht. Wie viele Bewohner es waren, konnte die Feuerwehr auf Anfrage nicht mitteilen.

Da eine Kontaktaufnahme mit dem Betroffenen nicht möglich war, gingen Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes aufgrund eines richterlichen Beschlusses in die Wohnung des 33-Jährigen, wo sie den Mann gegen 18.25 Uhr lebend und ansprechbar fanden.

Die Polizei twittert den Einsatz.:

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Nach Angaben der Feuerwehr konnte im Haus eine hohe Gaskonzentration festgestellt werden. Er kam mit Rettungskräften der Berliner Feuerwehr zur Untersuchung in ein Krankenhaus.

An dem Rettungseinsatz waren 175 Polizistinnen und Polizisten beteiligt, unterstützt von rund 80 Einsatzkräften der Berliner Feuerwehr.

Blaulichtreport Berlin-City berichtet eigentlich nicht über Sölbsttötungsversuche, um kein Anreiz für Nachahmungen zu geben. Sind Sie oder nahstehende Personen von Depressionen oder ähnlichem betroffen, können Sie die Telefon-Seesolger unter der Rufnummer: 0800 111 0 111 beim Kriesennotdienst erreichen oder Anonym auf www.berliner-kriesendienst.de.

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