Pankow

Rassistisch beleidigt und Hund zum Beißen aufgefordert

In Pankow soll in der vergangenen Nacht ein Betrunkener einen anderen Mann beleidigt und seinen Hund auf ihn gehetzt haben. Nach Angaben des 38-Jährigen sei er gegen 22 Uhr auf dem Gehweg der Berliner Straße unterwegs gewesen und habe dabei Kopfhörer getragen. Plötzlich habe er den ihm Unbekannten, der mit seinem Hund unterwegs war, wild gestikulieren sehen.

Er habe dann die Kopfhörer abgenommen und gehört, wie der alkoholisierte Mann ihn rassistisch beleidigte. Anschließend soll dieser dann seinen Hund aufgefordert haben, den 38-Jährigen zu beißen. Das Tier gehorchte und biss dem 38-Jährigen in den Fuß. Als ein 30-Jähriger, der das Geschehen mitbekommen hatte und die Angaben später bestätigte, dazwischen ging, wurde auch er von dem Betrunkenen beleidigt.

Alarmierte Polizeikräfte nahmen den aggressiven 44-Jährigen wenig später fest und brachten ihn in einen Polizeigewahrsam, wo ihm Blut abgenommen wurde. Anschließend wurde er wieder entlassen. Gegen ihn wird nun wegen Beleidigung sowie gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Der 38-Jährige trug von dem Biss leichte Verletzungen davon, auf eine ärztliche Behandlung verzichtete er vorerst.

Dominik Totaro

Ich bin seit 2015 freier Reporter in Berlin. Hauptsächlich bin ich im Bezirk Marzahn-Hellersdorf unterwegs und berichte dort über Polizei- und Feuerwehr-Einsätze.

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