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Vermummte randalieren in Kreuzberg

Zu einem Landfriedensbruch kam es vergangene Nacht in Kreuzberg. Gegen Mitternacht alarmierten Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes die Polizei zu einem Bürogebäude an der Prinzenstraße. Am Ort teilten sie den Einsatzkräften mit, dass sie zuvor hörten, wie das Glas eines Fensters des Hauses zu Bruch ging. Anschließend sahen sie eine, bis zu 50 Personen starke, dunkelgekleidete und vermummte Menschenmenge von der Kreuzung Prinzenstraße/Ritterstraße flüchten. Diese skandierte dabei lautstarke Parolen. Einige Personen der Gruppe hielten brennende Fackeln in den Händen. Auf dem Gehweg vor dem Gebäude stellten die Zeugen mehrere Kleinpflastersteine fest, die dort vorher nicht lagen. Im Zusammenhang dazu alarmierten Zeugen die Polizei auch zur Ritterstraße/Lobeckstraße sowie zur Wassertorstraße, da diese dort ebenfalls eine vermummte Personengruppe mit brennenden Fackeln sah. Die Gruppe flüchtete jeweils vor dem Eintreffen der Polizistinnen und Polizisten. An der Fassade eines Hauses an der Wassertorstraße fanden die Einsatzkräfte jedoch eine frisch geschmierte politische Parole und an der Kreuzung Ritterstraße/Segitzdamm einen in Brand gesetzten Mülleimer. Die Ermittlungen zu allen Feststellungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Dominik Totaro

Ich bin seit 2015 freier Reporter in Berlin. Hauptsächlich bin ich im Bezirk Marzahn-Hellersdorf unterwegs und berichte dort über Polizei- und Feuerwehr-Einsätze.

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