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Fremdenfeindlich beleidigt und angegriffen

Glücklicherweise unverletzt blieb in der vergangenen Nacht ein Mann in Spandau, als er unvermittelt beleidigt und angegriffen wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen befand sich der 26-Jährige gegen 1 Uhr zusammen mit seinem 27-jährigen Bekannten an einer Bushaltestelle an der Moritzstraße Ecke Altstädter Ring. Dort sollen dann zwei Männer im Alter von 26 und 47 Jahren an sie herangetreten und sie angesprochen haben. Der Ältere soll den 26-Jährigen zudem fremdenfeindlich beleidigt und sich vor einer 37-jährigen Passantin bedrohlich aufgebäumt haben. Als sich der zuvor Beleidigte schützend dazwischen stellte, soll er von den beiden Angreifern in den Schwitzkasten genommen und zu Boden gestoßen worden sein. Dieser soll sich gewehrt und die Brille des jüngeren Tatverdächtigen aus dessen Gesicht geschlagen haben. Alarmierte Polizeikräfte stellten von allen Beteiligten die Personalien fest und unterzogen die Angreifer und den 26-Jährigen einer Atemalkoholkontrolle, welche bei allen einen Wert von mehr als 1 Promille ergab. Im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen beleidigte der 47-Jährige einen Polizisten antisemitisch. Die Einsatzkräfte brachten ihn für eine erkennungsdienstliche Behandlung in einen Polizeigewahrsam. Unterdessen konnte der Jüngere noch am Ort seinen Weg fortsetzten. Die Ermittlungen werden beim Polizeilichen Staatsschutz und in der Polizeidirektion 2 (West) geführt.

Dominik Totaro

Ich bin seit 2015 freier Reporter in Berlin. Hauptsächlich bin ich im Bezirk Marzahn-Hellersdorf unterwegs und berichte dort über Polizei- und Feuerwehr-Einsätze.

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