Karlshorst

Notoperation nach Messerangriff

Nach einem Messerangriff in Karlshorst musste ein Mann in der vergangenen Nacht notoperiert werden. Zunächst war eine rund 20-köpfige Personengruppe gegen 0.20 Uhr in der Robert-Siewert-Straße unterwegs, als einer von ihnen mit einem Teleskopschlagstock die Heckscheibe eines geparkten Autos einschlug.

Einsatzkräfte versorgten den schwer Verletzten.

Mehrere Anwohnende, darunter der später Schwerverletzte, eilten herbei und konnten den jungen Mann festhalten sowie die Polizei alarmieren. Daraufhin wurden der 52-Jährige und ein weiterer 44-Jähriger von der Gruppe attackiert, die anschließend flüchtete.

Einsatzkräfte einer Einsatzhundertschaft sowie ein Polizeihubschrauber unterstützen die Suche nach den Tätern.

Die eintreffenden Einsatzkräfte konnten den festgehaltenen 18-Jährigen festnehmen, stellten jedoch auch schwere Stichverletzungen bei dem 52-Jährigen sowie diverse Kopfverletzungen bei dem 44-Jährigen fest, die ihm mutmaßlich mit dem Schlagstock zugefügt worden waren.

Der 18-Jährige wurde in Tatort Nähe von Beamten festgenommen.

Beide Männer wurden stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Der Festgenommene wurde nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung der Kriminalpolizei der Direktion 3 (Ost) überstellt. Die Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung, schweren Landfriedensbruchs sowie Sachbeschädigung dauern an. Dabei wird auch geprüft, inwiefern der 18-Jährige für die Verletzungen der Männer verantwortlich ist.

Dominik Totaro

Ich bin seit 2015 freier Reporter in Berlin. Hauptsächlich bin ich im Bezirk Marzahn-Hellersdorf unterwegs und berichte dort über Polizei- und Feuerwehr-Einsätze.

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