Berlin

  • Mit zwei Haftbefehlen gesuchter Mann am BER gefasst

    Bundespolizisten verhafteten Samstagvormittag einen mit zwei Haftbefehlen gesuchten Mann am Flughafen Berlin Brandenburg.

    Gegen neun Uhr kontrollierten die Beamten den 27-Jährigen im Rahmen der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Tuzla (Bosnien und Herzegowina). Die Überprüfung der Personalien des bosnisch-herzegowinischen Staatsangehörigen ergab, dass die Staatsanwaltschaft Berlin seit August dieses Jahres mit zwei Haftbefehlen nach dem Mann suchte. Das Amtsgericht Tiergarten hatte den Mann im Oktober 2019 wegen Diebstahl zu einer Geldstrafe in Höhe von 225 Euro bzw. 15 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt. Zudem war er im November 2020 erneut wegen Diebstahl zu einer Geldstrafe von 1.350 Euro bzw. 90 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt worden.

    Der 27-Jährige konnte die geforderte Geldstrafe nicht bezahlen, sodass die Beamten ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zum Antritt seiner Ersatzfreiheitsstrafen einer Brandenburger Justizvollzugsanstalt übergaben.

  • Mutige Männer werden zu Lebensrettern

    Dank des beherzten Einsatzes zweier junger Männer ging am Freitagmorgen ein Unfall auf dem S-Bahnhof Adlershof relativ glimpflich aus. Nachdem ein 44-Jähriger ohne Fremdeinwirkung ins Gleis stürzte, retten zwei aus dem Irak und Syrien stammende Männer den Verunfallten trotz bereits einfahrender S-Bahn.

    Um 8:40 Uhr stürzte der Berliner aufgrund eines Schwindelanfalls ins Gleis und blieb auf den Schienen liegen. Die beiden 25 und 28 Jahre alten Männer sprangen ohne zu zögern in den Gleisbereich, obwohl schon die S 46 aus Königs Wusterhausen in den Bahnhof einfuhr. Dem Duo gelang es, den Mann in die Notbucht unter dem Bahnsteig zu ziehen. Trotz eingeleiteter Schnellbremsung kam der Zug erst hinter dem Trio zum Stehen. Ein 34-Jähriger half den drei Männern anschließend dabei, aus der Notbucht hinauszugelangen. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus. Die Helfer blieben unverletzt.

    Während der Einsatzmaßnahmen war der S-Bahnverkehr in beide Richtungen eingestellt und es kam zu Auswirkungen für den Zugverkehr. So erhielten 48 Züge knapp 4,5 Stunden Verspätung.

    Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sich niemand selbst in Gefahr bringen sollte.

    Tipps und Hinweise, wie man in kritischen Situationen ein umsichtiges Zeugen-Helfer-Verhalten zeigen kann, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen, finden Sie unter https://www.bundespolizei.de/Web/DE/02Sicher-im-Alltag/02Zivilcourage-zeigen/Zivilcourage-zeigen_node.html

  • Schwerer Verkehrsunfall in Lichtenberg – ein Toter und mehrere Verletzte

    Berlin-Lichtenberg: In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es auf der Landsberger Allee Höhe der Liebenwalder Straße zu einem schweren Verkehrsunfall, wobei mehrere Menschen schwerstverletzt worden sind. Ersten Informationen zufolge krachte ein Toyota seitlich in eine Straßenbahn. Durch den Zusammenstoß entgleiste die Tram und fuhr ein Oberleitungsmast um. Dabei wurde die Oberleitung so stark beschädigt, dass diese auf die Tram und Schiene fiel. Zum Zeitpunkt der Kollision befanden sich ca. 30 Personen in der Straßenbahn. In der Tram wurde ersten Informationen niemand verletzt. Ersthelfer sowie Fahrgäste der Tram begannen sofort mit der Ersten Hilfe der Verletzten. Eine Person musste noch vor Ort reanimiert werden. Ersten Informationen der Feuerwehr wurden fünf Personen verletzt, vier davon schwer. Die Feuerwehr war mit rund 54 Einsatzkräfte im Einsatz, darunter mehrere Rettungswagen und Notärzte. Die Landsberger Allee ist stadteinwärts zwischen Arendsweg und Liebenwalder Straße voll gesperrt.

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