Berlin

  • Mit Waffe aus Fenster geschossen – SEK stürmt Wohnung in Weißensee

    Am Abend stürmte das Spezialeinsatzkommando eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Weißensee. Ersten Erkenntnissen zufolge alarmierten am Abend Anwohner der Gounodstraße die Polizei, nachdem eine Person mehrfach aus einem Fenster mit einer Waffe geschossen haben soll. Durch Zeugenaussagen konnte die Wohnung lokalisiert werden. Mithilfe des Spezialeinsatzkommandos wurde dann die Wohnung im 3. OG eines 5-geschossigen Wohngebäudes durchsucht. Ersten Informationen konnte in der Wohnung eine Person angetroffen werden. Diese konnte nach einer Personenüberprüfung in der Wohnung verbleiben. Ob eine Waffe gefunden werden konnte ist bisher unbekannt. Die Ermittlungen dauern an.

    Beamte des Spezialeinsatzkommando am Einsatzort in Weißensee. © SVPictures
  • Radfahrerin lebensgefährlich verletzt

    Gestern Abend erlitt eine Radfahrerin in Waidmannslust bei einem Sturz lebensgefährliche Verletzungen. Wie erst heute angezeigt wurde, soll die 52-Jährige gegen 22 Uhr den Oraniendamm in Richtung Zabel-Krüger-Damm entlanggefahren und aus noch nicht bekannten Gründen gestürzt sein. Von Passanten alarmierte Rettungskräfte brachten die Radfahrerin mit lebensgefährlichen Verletzungen am Kopf, am Arm und an der Hüfte in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang, insbesondere ob andere Fahrzeuge involviert gewesen sein könnten, hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord) übernommen.

  • 16-Jähriger mit Flasche in U-Bahn angegriffen

    Gestern Abend wurde in Biesdorf ein Jugendlicher mit einer Flasche angegriffen. Nach ersten Ermittlungen und Zeugenaussagen beschuldigte ein 39-jähriger Mann gegen 21.10 Uhr in einem U-Bahnwaggon am U-Bahnhof Biesdorf einen 16-Jährigen und seine beiden jugendlichen Begleiter zu laut gewesen zu sein. Aus den verbalen Streitigkeiten soll sich eine Schubserei entwickelt haben, in deren Verlauf der Mann dem 16-Jährigen mit einer Bierflasche gegen den Kopf geschlagen haben soll. Sein 17-jähriger Begleiter soll bei der Auseinandersetzung einen Tritt gegen sein Bein erhalten haben. Nachdem der Zug durch eine Notbremsung zum Stehen kam, nahmen alarmierte Polizeikräfte den Tatverdächtigen am U-Bahnhof Wuhletal vorläufig fest und brachten ihn in einen Polizeigewahrsam. Eine bei ihm durchgeführte freiwillige Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 2,2 Promille. Nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen wurde er anschließend wieder entlassen. Der 16-Jährige begab sich mit leichten Verletzungen selbstständig in ärztliche Behandlung, sonst wurde niemand verletzt. Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost).

    Beamte vor einem U-Bahnhof. © Symbolbild/Dominik Totaro

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