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Polizei erschießt Axt-Killer(23) in Lichtenberg

Von Dominik Totaro und John Boutin

Schreckliche Tat am Sonntagmorgen in Berlin-Lichtenberg! Es war 07.40 Uhr, als Nachbarn in einem Mehrfamilienhaus in der Löwenberger Straße schreie und dumpfe Einschläge wahrnahmen, anschließend rückte die Polizei an.

Einsatzwagen einer Einsatzhundertschaft vor dem Wohnhaus. © Dominik Totaro

Wie ein Polizeisprecher mitteilt, wurde die Polizei gegen 07.40 Uhr in die Löwenberger Straße nach Berlin-Lichtenberg alarmiert. Anwohner alarmierten die Polizei, nachdem sie Schreie sowie lautes Poltern aus einer Wohnung im 9. Obergeschoss gehört hatten.

Als alarmierte Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, soll ein 23-Jähriger auf eine 27-jährige Frau mit einer Axt eingeschlagen haben. Die Polizeikräfte sollen mehrfach den Mann aufgefordert haben, die Axt fallen zu lassen – anschließend fielen drei Schüsse. Die 27-Jährige erlag noch ihren schweren Verletzungen, die ihr mit der Axt zugefügt worden waren. Der 23-jährige Mann verstarb aufgrund der Schüsse.

Kriminaltechniker bringen Spuren aus dem Wohnhaus. © Dominik Totaro

Wie ein Anwohner gegenüber von Blaulichtreport mitteilte: „wir hörten Schreie und lautes Poltern, als wir anschließend in das Treppenhaus gingen, um zu schauen, wo das herkommt, sahen wir wie ein Mann in einer Wohnung mit einer Axt auf einer Frau einschlägt“. Wir gingen sofort zurück in unsere Wohnungen, dann kam auch schon die Polizei.

Nach Blaulichtreport-Informationen handelt es sich bei der 27-Jährigen um eine Ukrainerin, bei dem Mann um einen 23-jährigen Kosovo-Albaner. Vor Ort brachen die Familienangehörigen des 23-jährigen Kosovo-Albaners unter Tränen zusammen und standen unter Schock. Beide sollen nicht verheiratet und auch nicht in der Einzimmerwohnung gemeldet gewesen. In welcher Beziehung Täter und Opfer standen, konnte die Polizei zunächst nicht sagen.

Die Tür wurde von der Polizei verziegelt. © Dominik Totaro

Kriminaltechniker sicherten stundenlang Spuren in der Wohnung. Ermittler der 4. Mordkommission befragten zudem Zeugen der Tat. Beamte, die schießen mussten, wurden ersten Informationen durch Seelsorger betreut.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt die 4. Mordkommission des Landeskriminalamtes zusammen mit der Staatsanwaltschaft Berlin.

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